Grundlagen für den Handel mit Aktienoptionen

Optionshandel einfach erklärt

Optionshandel, also der Handel mit Aktienoptionen, bedeutet, mit bestehenden Aktien zusätzliche Einnahmen zu erzielen, ohne ständig aktiv handeln zu müssen. Dabei werden klare Regeln genutzt, um Risiken zu begrenzen und planbar vorzugehen. Auf dieser Seite erfährst du, wie Optionshandel funktioniert, worauf Anfänger achten sollten und für wen diese Form des Investierens sinnvoll ist.
Basisinfos zum Optionshandel

Was sind Aktienoptionen?

Aktienoptionen sind – vereinfacht gesagt –  Verträge, mit denen du das Recht kaufst (aber nicht die Pflicht), Aktien zu einem festen Preis innerhalb einer bestimmten Zeit zu kaufen oder zu verkaufen.

Diese Verträge geben dem Käufer bestimmte Rechte, während der Verkäufer bestimmte Verpflichtungen eingeht. Du selbst kannst beim Optionshandel beide Rollen einnehmen, je nachdem, ob du eine Option kaufst oder verkaufst.

Vorteil: Du kannst schon mit verhältnismäßig wenig Einsatz gute Gewinne machen, weil der Hebel deine Rendite vervielfacht. Du zahlst den kleinen Preis für das Recht und bekommst die ganze Kursbewegung mit.

Aber Achtung! Optionen sind komplex – ohne eine klare Strategie läufst du Gefahr, das gesamte eingesetzte Geld zu verlieren.

Ganz einfach erklärt

Beispiel für Optionshandel

Stell dir vor, du besitzt 100 Aktien, zum Beispiel von Apple. Jetzt kommt jemand und sagt: „Falls der Aktienkurs steigt, möchte ich diese Aktien später zu einem festen Preis kaufen.“ Du antwortest: „Okay – aber dafür gibst du mir jetzt Geld.“ Dieses Geld bekommst du sofort und darfst es behalten, egal was später passiert. Steigt der Kurs nicht stark, passiert nichts weiter und du behältst deine Aktien plus das Geld. Steigt der Kurs stark, verkaufst du die Aktien zum vereinbarten Preis und behältst zusätzlich das Geld. Genau deshalb nennt man das Optionshandel: Du verkaufst eine Möglichkeit – und wirst dafür bezahlt.

Optionstypen – welche Arten gibt es?

Put-Option (Verkaufsoption)

Eine Put-Option gibt dir das Recht, eine Aktie zu einem zuvor festgelegten Preis zu verkaufen. Viele Anleger nutzen Puts zur Absicherung, wenn sie kurzfristig fallende Kurse befürchten.

Call-Option (Kaufoption)

Eine Call-Option wiederum gibt das Recht, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Sie ist die Grundlage der Covered Call Strategie, die du weiter unten kennenlernst.

Basisinfos zum Optionshandel

Die vier Positionen von Optionen

Im Optionshandel bezeichnet eine Position immer deine Rolle im Vertrag. Jede Optionsposition lässt sich auf zwei einfache Entscheidungen reduzieren:

Frage 1: Kaufst du die Option oder verkaufst du sie? Kaufen = Long I Verkaufen = Short

Frage 2: Worum geht es im Vertrag? Call = Das Recht, zu kaufen I Put = Das Recht, zu verkaufen

Long-Call

Du spekulierst auf steigende Kurse und kaufst das Recht, später günstiger zuzugreifen.

Long-Put

Du setzt auf fallende Kurse oder sicherst eine bestehende Aktienposition ab.

Short-Call

Du verkaufst einem anderen das Recht, deinen Basiswert zu kaufen – dafür erhältst du eine Prämie. Grundlage der Covered-Call-Strategie.

Short-Put

Du verkaufst jemandem das Recht, dir Aktien zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Viele nutzen dies, um günstiger in Aktien einzusteigen.

Trading mit Optionen verstehen – Good to know
Wichtige Begriffe und Konzepte

Optionshandel: Vor- und Nachteile

Nachteile – welche Risiken gibt es?

Ohne Strategie ist das Risiko hoch, Fehler zu machen
Anfänger unterschätzen häufig den Einfluss von impliziter Volatilität
Wer spekulative Optionen kauft, kann das gesamte eingesetzte Kapital verlieren

Vorteile

Regelmäßige Einnahmen (z. B. sind mit der Covered Call Strategie ca. 0,5 % pro Woche möglich)
Hohe Flexibilität
Geringer Zeitaufwand (ca. 15 Minuten pro Woche)
Klare Regeln statt Spekulation
Die Möglichkeit, einen zusätzlichen Einkommensstrom aufzubauen und finanziell unabhängiger zu werden
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Trading mit Optionen – Die Covered Call Strategie

Nachdem du nun weißt, was Optionshandel grundsätzlich ist und wie er funktioniert, stellt sich die Frage, wie man dieses Wissen sinnvoll und möglichst risikoarm in der Praxis nutzt. Eine der bekanntesten Strategien dafür ist die Covered Call Strategie.

Beispiel: Die Covered Call Strategie mit Apple-Aktien

Im ersten Schritt kaufst du 100 Aktien einer „goldenen“ Firma. Also einer, an deren Erfolg du langfristig glaubst, die zu einem fairen Preis gehandelt wird und die für die Strategie geeignet ist. Welche Aktien dafür in Frage kommen, kannst du hier nachlesen. Oder du liest es ganz ausführlich in meinem Buch „Die Kunst des Optionshandels“ nach. 

Beispielrechnung:

  • 100 Apple-Aktien je 100 $ = 10.000 $
  • Verkauf einer Call-Option
  • Strike: 110 $
  • Laufzeit: 1 Woche
  • Prämie: 50 $

Szenario 1: Kurs bleibt unter 110 $
→ Option verfällt wertlos → du behältst Aktien + Prämie

Szenario 2: Kurs steigt über 110 $
→ Aktien werden zu 110 $ verkauft → 1.000 $ Kursgewinn + 50 $ Prämie

Vorteil:

  • Regelmäßige Zusatzeinnahmen
  • Wenig Zeitaufwand (ca. 15 Minuten pro Woche)
Das Bild zeigt ein Foto von Claus D. Weibrecht, Unternehmer und Autor.

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Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei dir, um deine Fragen zu beantworten und dir die Strategie vorzustellen.

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Optionshandel

FAQs

Was sind Aktienoptionen?

Aktienoptionen sind – vereinfacht gesagt –  Verträge, mit denen du das Recht kaufst (aber nicht die Pflicht), Aktien zu einem festen Preis innerhalb einer bestimmten Zeit zu kaufen oder zu verkaufen. 

Vorteil: Du kannst schon mit verhältnismäßig wenig Einsatz gute Gewinne machen, weil der Hebel deine Rendite vervielfacht. Du zahlst den kleinen Preis für das Recht und bekommst die ganze Kursbewegung mit. 

Nachteil: Achtung! Optionen sind komplex – ohne eine klare Strategie läufst du Gefahr, das gesamte eingesetzte Geld zu verlieren.

Wie funktioniert Optionshandel?

Durch den Kauf und Verkauf von Kauf- (Call) oder Verkaufsrechten (Put). Du handelst Verträge, keine Aktien unmittelbar: Es werden keine Aktien direkt gehandelt, sondern Verträge, die sich auf Aktien beziehen. Diese Verträge geben entweder das Recht, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Je nach Strategie lassen sich damit zusätzliche Einnahmen erzielen oder bestehende Positionen absichern.

Ist Optionshandel riskant?

Ja, Optionshandel ist mit Risiken verbunden. Diese hängen jedoch stark von der gewählten Strategie ab. Während spekulative Optionen hohe Verluste verursachen können, gelten Strategien wie die Covered Call als vergleichsweise risikoärmer, da sie auf bestehenden Aktien basieren.

Kann man beim Optionshandel mehr verlieren als man einsetzt?

Das kommt auf die Position an. Beim Kauf von Optionen ist der maximale Verlust auf den Einsatz begrenzt. Beim Verkauf ungesicherter Optionen können Verluste theoretisch höher ausfallen. Deshalb sollten Einsteiger ausschließlich Strategien nutzen, bei denen die Risiken klar begrenzt sind.

Wer kann das Trading mit Optionen lernen?

Meine Trading-Seminare sind sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Händler geeignet, die ihre Kenntnisse vertiefen und neue Strategien lernen möchten. Die Inhalte sind so konzipiert, dass jeder – unabhängig von seinem Wissensstand – profitiert.

Ist Optionshandel für Anfänger geeignet?

Ja, wenn mit einfachen Strategien und klaren Regeln begonnen wird. Entscheidend ist ein grundlegendes Verständnis von Optionen und der bewusste Verzicht auf spekulative Ansätze.

Kann man mit Optionshandel ein regelmäßiges Einkommen erzielen?

Ja, aber dazu braucht es Kapital, Disziplin, Zeit – und vor allem eine klare Strategie, z. B. die Covered Call Strategie. Viele Anleger nutzen die Strategie, um ein zusätzliches Einkommen aufzubauen. Ziel ist dabei meist nicht ein schneller Gewinn, sondern regelmäßige, planbare Erträge durch die wiederholte Anwendung der Strategie.

Wie viel Zeit benötigt Optionshandel pro Woche?

Richtig umgesetzt benötigt Optionshandel deutlich weniger Zeit als aktives Trading. Die meisten kommen mit 15  Minuten pro Woche aus, da Entscheidungen vorab strukturiert sind und nicht ständig angepasst werden müssen.