Geringerer Kapitaleinsatz
Du brauchst deutlich weniger Kapital, um an der Kursentwicklung einer Aktie teilzunehmen.
„Die Seminare von Claus sind einsame Spitze!“ Chantal Busse
„Ein großartiger Mentor, der die Strategie auch für Laien super erklären kann.“ Sebastian Fritsch
„Verständlich erklärt, praxisnah aufgebaut und mit spürbarer Leidenschaft vermittelt.“ Katrin Hellmann
„Das beste Seminar meines Lebens!“ Andre Ruppel
„Nicht einfach nur ein Seminar, sondern ein rundum durchdachtes Lern- und Begleitprogramm.“ Bettina Stanke
„Selten war ein Seminar so strukturiert, lebendig und praxisnah.“ Pascal Stanke
„Absoluter Gamechanger. Pflichtlektüre für den Optionshandel.“ Frank E
„Das Buch ist sehr gut verständlich – das Seminar einfach fantastisch!“ Sabrina Junge
„Claus ist als Mensch und Mentor unbezahlbar.“ Martin Palzer
„Selten ein so gutes Seminar besucht!“ Mathias Umlauf
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„Wenn nicht das beste Seminar, das ich je besucht habe.“ Alexander Doering
„Bildung mit Herz und Verstand. Klare Empfehlung!“ Nicolas Vogt
„Auch die Begleitung nach den Seminaren ist spitze.“ Jürgen Kampik
„Ein sehr guter Coach – jeder kommt mit und kann umsetzen.“ Henrik Walther
„Als blutiger Anfänger gestartet, trade ich heute sicher – und mit Erfolg!“ Fabian Maier
„Auch nach fast 30 Jahren Trading hat mich die Methodik nachhaltig überzeugt.“ Aurel B.
Optionen · Strategien
LEAPS sind langfristige Call-Optionen mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr. Sie werden im Optionshandel eingesetzt, um mit weniger Kapitaleinsatz an der Kursentwicklung einer Aktie teilzunehmen. Auf dieser Seite erfährst du, was LEAPS genau sind, welche Vorteile sie bieten – und in welchem Kontext Claus Weibrecht sie bei arcticbear.academy einsetzt.
Das Wichtigste in Kürze
Was dich erwartet
Definition
LEAPS steht für Long Term Equity Anticipation Securities. Es handelt sich dabei um Call-Optionen (oder Put-Optionen) auf Aktien, deren Laufzeit in der Regel mindestens ein Jahr, häufig aber deutlich länger beträgt – bis zu zwei oder drei Jahren.
Wer eine LEAPS-Call-Option kauft, erwirbt das Recht, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis (dem Strike-Preis) zu kaufen – und zwar bis zum Ablaufdatum der Option. Dieses Recht hat einen Preis: die sogenannte Optionsprämie.
Im Vergleich zu kurzfristigen Optionen sind LEAPS deutlich teurer. Dafür ist ihr Wertverlust durch den Zeitablauf (das sogenannte Theta) in den frühen Laufzeiten deutlich geringer – was langfristig orientierte Strategien ermöglicht.
Vergleich
Wer 100 Apple-Aktien kaufen möchte, muss bei einem Kurs von z. B. 460 Dollar den vollen Betrag von 46.000 Dollar aufbringen. Ein LEAPS auf dieselbe Aktie kostet dagegen einen Bruchteil davon – je nach Ausgestaltung zwischen einem Sechstel und einem Drittel des Aktienwertes.
Der LEAPS verhält sich dabei ähnlich wie die Aktie selbst: Steigt der Kurs der Aktie, steigt auch der Wert des LEAPS. Der entscheidende Unterschied liegt im Kapitaleinsatz.
| Merkmal | 100 Aktien (Kauf) | LEAPS Call-Option |
|---|---|---|
| Kapitaleinsatz | Voller Aktienwert | Ca. ⅙ bis ⅓ des Aktienwertes |
| Verlustrisiko nach unten | Vollständig (bis 0) | Begrenzt auf die gezahlte Prämie |
| Dividendenberechtigung | Ja | Nein |
| Zeitwertverlust (Theta) | Keiner | Ja, bei langer Laufzeit jedoch gering |
| Hebelwirkung | Keine | Vorhanden |
Vorteile
LEAPS haben im Vergleich zum direkten Aktienkauf spezifische Vorteile, die sie für bestimmte Strategien interessant machen:
Du brauchst deutlich weniger Kapital, um an der Kursentwicklung einer Aktie teilzunehmen.
Der maximale Verlust ist auf die gezahlte Prämie begrenzt. Bei einer Aktie kann der Verlust theoretisch bis auf null gehen.
Broker verlangen für LEAPS-Positionen weniger Sicherheitsleistung als für 100 Aktien.
Steigt der Aktienkurs stark, können Teile des aufgelaufenen Gewinns durch das Hochrollen der Strike-Preise als Bargeldbetrag entnommen werden.
Bei starken Kursverlusten bietet der LEAPS nach einer Anpassung (Runterrollen des Strikes) die Möglichkeit, erneut vom nächsten Kursanstieg zu profitieren.
Strategie
Bei arcticbear.academy werden LEAPS vor allem im Rahmen der Poor Man's Covered Call Strategie eingesetzt. Die Grundidee: Der LEAPS ersetzt dort den direkten Kauf von 100 Aktien.
Das macht diese Strategie für Trader zugänglich, die nicht das Kapital für den Kauf von 100 echten Aktien aufbringen wollen oder können – aber trotzdem systematisch wöchentliche Optionsprämien vereinnahmen möchten.
„Der LEAPS verhält sich fast genauso wie eine Aktie, kostet aber deutlich weniger.“
– Claus Weibrecht, Workbook zur Poor Man's Covered Call Strategie, v4.0.1
Wie genau LEAPS innerhalb der Poor Man's Covered Call Strategie eingesetzt werden, welche Regeln dabei gelten und wie die gesamte Strategie aufgebaut ist – das ist Inhalt des Seminars und des Workbooks. Hier bekommst du einen Überblick über die Grundlagen.
Hintergrund
Claus Weibrecht setzt LEAPS nicht ein, weil sie einfacher sind als Aktien. Er setzt sie ein, weil sie im Kontext eines regelbasierten Systems klare Vorteile bieten: weniger gebundenes Kapital, begrenztes Verlustrisiko und die Möglichkeit, Gewinne strukturiert zu entnehmen.
Seine Grundüberzeugung: Ein gutes Werkzeug hilft nur dann, wenn man die Mechanik dahinter wirklich versteht. LEAPS sind kein Abkürzungsmittel – sie sind ein Instrument mit eigenem Verhalten, das aktive Pflege und Aufmerksamkeit erfordert.
Im Buch „Die Kunst des Optionshandels“ erklärt Weibrecht die Grundlagen von Optionen so, dass Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen ein solides Fundament aufbauen können – bevor sie Strategien wie die Poor Man's Covered Call Strategie umsetzen.
Überblick
LEAPS können in verschiedenen Optionsstrategien eingesetzt werden. Bei arcticbear.academy stehen zwei Strategien im Mittelpunkt:
| Strategie | Grundlage | Rolle des LEAPS |
|---|---|---|
| Covered Call Strategie | 100 echte Aktien + Short Call | Kein LEAPS – Aktien dienen als Basis |
| Poor Man's Covered Call (PMCC) | LEAPS + Short Call | LEAPS ersetzt die 100 Aktien |
| Bull Put Spread | Zwei Put-Optionen | Kein LEAPS |
| Wheel Strategie | Cash Secured Put → Covered Call | Optional mit LEAPS |
Der Poor Man's Covered Call ist die Strategie, in der LEAPS die zentrale Rolle spielen. Sie baut auf denselben Grundprinzipien wie die klassische Covered Call Strategie auf – aber mit deutlich geringerem Kapitaleinsatz.
Zielgruppe
LEAPS sind kein Einstiegsinstrument für absolute Anfänger im Optionshandel. Wer LEAPS sinnvoll einsetzen will, sollte die Grundlagen von Optionen verstehen: was ein Strike-Preis ist, wie Delta und Theta funktionieren und wie Optionen bewertet werden.
Optionen sind kein Nischenthema mehr. Die Cboe Global Markets – die größte Optionsbörse der USA – hat zuletzt im sechsten Jahr in Folge Rekordhandelsvolumina gemeldet. Immer mehr Privatanleger entdecken Optionsstrategien als strukturierten Weg, um an Aktienmärkten aktiv zu werden.
Quelle: Cboe Global Markets, Januar 2026
LEAPS sind dann interessant, wenn:
Wer noch ganz am Anfang steht, findet einen guten Einstieg im Optionshandel lernen Bereich auf dieser Website – oder direkt im Buch „Die Kunst des Optionshandels“.
Häufige Fragen
LEAPS steht für „Long Term Equity Anticipation Securities“. Es sind standardisierte Optionskontrakte – in der Regel Call-Optionen – auf Aktien mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr.
Der Hauptunterschied ist die Laufzeit. Normale Optionen laufen oft nur wenige Tage bis Wochen. LEAPS laufen ein bis drei Jahre. Dadurch ist der tägliche Zeitwertverlust bei LEAPS deutlich geringer als bei kurzfristigen Optionen.
LEAPS bieten im Vergleich zum direkten Aktienkauf ein begrenztes Verlustrisiko: Maximal kannst du die bezahlte Prämie verlieren. Bei Aktien kann der Kurs theoretisch auf null fallen. Allerdings sind LEAPS Derivate und damit komplexer als ein einfacher Aktienkauf. Das erhöht das Fehlerrisiko bei falscher Anwendung.
LEAPS haben ein festes Ablaufdatum. Dieses liegt in der Regel ein bis drei Jahre in der Zukunft. Im Optionshandel gilt: Das Ablaufdatum ist immer ein Samstag – der letzte Handelstag für die Option ist entsprechend der Freitag davor.
LEAPS allein erzeugen kein Einkommen. Als Teil der Poor Man's Covered Call Strategie bilden sie jedoch die Grundlage, auf der wöchentliche Optionsprämien durch den Verkauf kurzfristiger Call-Optionen eingenommen werden können. Ob und wie das funktioniert, hängt von der Umsetzung der Gesamtstrategie ab.
Die steuerliche Behandlung von LEAPS-Optionen in Deutschland hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann im Einzelfall komplex sein. Dieser Bereich sollte mit einem Steuerberater besprochen werden. arcticbear.academy gibt keine Steuerberatung.
LEAPS Optionen sind kein eigenständiger Handelsansatz. Sie sind ein Werkzeug – und wie jedes Werkzeug entfalten sie ihren Nutzen erst dann, wenn man weiß, wie man sie einsetzt.
Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Claus Weibrecht Optionen und LEAPS in einem regelbasierten System einsetzt, findet die Grundlagen im Buch „Die Kunst des Optionshandels“ – und die vollständige Strategie im Seminar der arcticbear.academy.
Risikohinweis: Der Handel mit Optionen und LEAPS ist mit erheblichen Risiken verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Die Inhalte dieser Seite stellen keine Anlageberatung dar.
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