Covered Call vs. Poor Man’s Covered Call

– verständlich erklärt
Auf dieser Seite erfährst du, wie sich Covered Call und Poor Man’s Covered Call unterscheiden, für wen welche Strategie geeignet ist und warum sich gerade für Einsteiger ein genauer Blick lohnt.

Worum geht es bei Covered Call und Poor Man’s Covered Call überhaupt?

Die Grundidee hinter beiden Strategien

Wer bereit ist, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu verkaufen, kann diese Bereitschaft anbieten. Für dieses Angebot erhält man Geld – unabhängig davon, ob der Verkauf später tatsächlich stattfindet. Im Optionshandel wird dieses Kaufrecht Call-Option genannt. Der Begriff ist technisch, das Prinzip dahinter jedoch einfach: Man verkauft ein zeitlich begrenztes Recht und erhält dafür eine Prämie. Diese Prämie gehört dem Verkäufer sofort. Beide Strategien basieren auf diesem Mechanismus.

Covered Call Strategie

Was in der Praxis Woche für Woche passiert

Bleibt der Aktienkurs unter dem festgelegten Verkaufspreis, verfällt das Kaufrecht wertlos. Die Aktien bleiben im Depot und die vereinnahmte Prämie gehört vollständig dem Anleger. In der darauffolgenden Woche kann derselbe Prozess erneut durchgeführt werden. Steigt der Kurs über den festgelegten Preis, werden die Aktien verkauft. Auch in diesem Fall bleibt die Prämie erhalten. Der Unterschied liegt lediglich darin, ob man die Aktien weiter hält oder mit Gewinn verkauft. Überraschungen gibt es nicht – nur vorher bekannte Ergebnisse.

Covered Call Strategie

Warum diese Strategie ruhig, planbar und gut durchzuhalten ist

Ein zentrales Element der Strategie ist ihre mentale Umsetzbarkeit:

Der Poor Man’s Covered Call

Poor Man’s Covered Call

Die Grundidee des Poor Man’s Covered Call

Poor Man’s Covered Call

Der Poor Man’s Covered Call Schritt für Schritt erklärt

Was sich im Alltag unterscheidet – und was gleich bleibt

Covered Call vs. Poor Man’s Covered Call – die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Gleich bleiben die Grundidee, der Rhythmus und der Fokus auf Prämien. Unterschiedlich sind der Kapitaleinsatz und die Anzahl der Stellschrauben. Beim Poor Man’s Covered Call reagieren mehrere Komponenten gleichzeitig. Das erfordert Verständnis, aber keine Hektik.

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Gemeinsamkeiten in Logik und Aufbau

Beide Strategien basieren auf derselben Logik. Beide zielen auf regelmäßige Einnahmen ab. Beide nutzen feste Regeln statt Bauchgefühl. Und beide sind langfristig ausgelegt. Diese Gemeinsamkeiten sind entscheidender als die Unterschiede!

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Unterschiede im Aufbau

Beim Covered Call besteht die Position aus Aktien und einem Kaufrecht. Beim Poor Man’s Covered Call hingegen besteht sie aus einem langfristigen Kaufrecht und einem Kaufrecht. Die Struktur ist unterschiedlich – die Denkweise identisch.

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Unterschiede beim Kapitaleinsatz

Der Covered Call erfordert den Kauf von Aktien und damit mehr Kapital. Der Poor Man’s Covered Call benötigt deutlich weniger Kapital. Dadurch wird der Einstieg erleichtert und das Kapital effizienter genutzt.

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Unterschiede bei Schwankungen und Anpassungen

Beim Poor Man’s Covered Call wirken mehrere Einflussfaktoren gleichzeitig. Das kann zu stärkeren Schwankungen führen. Diese Schwankungen sind erklärbar und regelbasiert. Mit klaren Anpassungen bleiben sie kontrollierbar.

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Gemeinsamkeiten in Zeitaufwand und Umsetzbarkeit

Beide Strategien sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie erfordern keine permanente Marktbeobachtung. Feste Zeitpunkte reichen aus, um die Position zu pflegen. Der Aufwand bleibt überschaubar.

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Gemeinsamkeiten in der Zielsetzung

Beide Strategien verfolgen dasselbe Ziel: Sie sollen regelmäßige Prämieneinnahmen erzeugen, unabhängig davon, ob der Markt stark steigt oder seitwärts läuft. Im Mittelpunkt steht nicht der einmalige große Gewinn, sondern ein wiederholbarer, planbarer Cashflow. 

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Fazit – Zwei Wege, eine klare Grundidee

Covered Call & Poor Man’s Covered Call

FAQs

Was genau ist eine Call-Option?

Eine Call-Option ist ein zeitlich begrenztes Kaufrecht. Der Käufer zahlt eine Prämie für dieses Recht. Der Verkäufer erhält diese Prämie sofort. Ob das Recht später genutzt wird, ist offen.

Muss ich bereits Erfahrung im Optionshandel haben, um eine dieser Strategien zu lernen?

Nein, beide Strategien lassen sich auch ohne tiefgehende Vorkenntnisse erlernen. Wichtig ist, das Grundprinzip zu verstehen und nach klaren Regeln vorzugehen. Komplexe Details treten erst im Laufe der Zeit in den Vordergrund. Der Einstieg erfolgt bewusst strukturiert und schrittweise.

Welche Strategie eignet sich für den Einstieg?

Man beginnt mit dem Covered Call, um das Prinzip kennenzulernen. Das Wissen für den Poor Man’s Covered Call wird dann ergänzt. 

Ist der Poor Man’s Covered Call riskanter als der Covered Call?

Er hat mehr Stellschrauben, folgt aber derselben Logik. Mit ausreichendem Verständnis und klaren Regeln bleibt er gut kontrollierbar.

Brauche ich viel Kapital, um mit Covered Calls zu starten?

Für den klassischen Covered Call benötigt man ausreichend Kapital, um 100 Aktien eines Unternehmens zu kaufen. Die genaue Höhe hängt vom Aktienpreis ab. Der Poor Man’s Covered Call ermöglicht einen Einstieg mit deutlich weniger Kapital, da keine Aktien gekauft werden müssen. Beide Strategien lassen sich so an unterschiedliche finanzielle Ausgangssituationen anpassen.

Was passiert, wenn der Aktienkurs stark fällt?

Fällt der Kurs, bleibt die vereinnahmte Prämie in jedem Fall erhalten. Beim Covered Call entspricht das Risiko grundsätzlich dem Halten der Aktie, wird jedoch durch die Prämien leicht abgefedert. Beim Poor Man’s Covered Call reagiert die Position ebenfalls auf Kursbewegungen, folgt aber klaren Anpassungsregeln. Kursrückgänge gehören zum Szenario und sind eingeplant.

Kann ich mit diesen Strategien wirklich regelmäßig Einnahmen erzielen?

Viele Anleger nutzen diese Strategien genau aus diesem Grund. Die Prämien entstehen unabhängig von Kursgewinnen. Wichtig ist die konsequente Anwendung der Regeln.

Wie entstehen die Prämien?

Die Prämie ist der Preis für das Kaufrecht. Sie entsteht aus Zeitwert und Wahrscheinlichkeit. Je unwahrscheinlicher der spätere Kauf ist, desto geringer fällt die Prämie aus.

Muss ich ständig den Markt beobachten?

Nein. Beide Strategien sind so aufgebaut, dass sie mit festen Zeitpunkten funktionieren. Permanente Beobachtung ist nicht notwendig. Das reduziert Stress und emotionale Entscheidungen.

Kann ich die Strategien langfristig anwenden oder sind sie nur kurzfristig gedacht?

Beide Strategien sind ausdrücklich auf langfristige Anwendung ausgelegt. Sie basieren auf Wiederholbarkeit, klaren Regeln und einem ruhigen Vorgehen. Es geht nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um einen kontinuierlichen Prozess. Genau diese Langfristigkeit macht sie für viele Anleger attraktiv.

Wie viel Zeit benötige ich pro Woche für die Umsetzung?

Der Zeitaufwand ist überschaubar und gut planbar. In der Regel reicht ein fester Zeitpunkt pro Woche aus, um die Position zu überprüfen und gegebenenfalls neue Optionen zu verkaufen. Viele Anwender benötigen dafür nur wenige Minuten. Ständige Marktbeobachtung ist nicht erforderlich.