Covered Call vs. Poor Man’s Covered Call
Worum geht es bei Covered Call und Poor Man’s Covered Call überhaupt?
- Viele Menschen investieren in Aktien mit dem Ziel, langfristig Vermögen aufzubauen. Beim klassischen Aktieninvestment verdient man Geld hauptsächlich dann, wenn der Kurs steigt. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass Kursgewinne oft unregelmäßig auftreten und längere Seitwärtsphasen keine laufenden Erträge liefern. Bleibt der Kurs über längere Zeit stabil oder fällt leicht, entsteht oft das Gefühl, dass „nichts passiert“. Kapital ist gebunden, aber es fließt kein regelmäßiger Ertrag.
- Genau an diesem Punkt setzen Strategien an, die nicht allein auf steigende Kurse angewiesen sind. Covered Call und Poor Man’s Covered Call nutzen diese Zeit aktiv. Beide Strategien beruhen auf der Idee, dass man bereits für die Bereitschaft zu verkaufen bezahlt werden kann. Man verzichtet bewusst auf einen Teil möglicher Kursgewinne und erhält dafür laufende Einnahmen. Dieser Tausch ist kein Nachteil, sondern eine bewusste Entscheidung zugunsten von Planbarkeit.
- Covered Call und Poor Man’s Covered Call verfolgen genau diesen Ansatz. Beide Strategien zielen darauf ab, regelmäßige Einnahmen zu erzielen, während man investiert bleibt. Es geht nicht darum, den Markt zu schlagen oder schnelle Gewinne zu erzielen, sondern darum, strukturierte und wiederholbare Prozesse zu nutzen. Der Fokus liegt auf Klarheit, Planbarkeit und langfristiger Umsetzbarkeit. Die Strategie ist nicht darauf ausgelegt, den maximal möglichen Gewinn zu erzielen, sondern ein regelmäßiges Einkommen zu generieren.
- Viele Menschen investieren in Aktien mit dem Ziel, langfristig Vermögen aufzubauen. Beim klassischen Aktieninvestment verdient man Geld hauptsächlich dann, wenn der Kurs steigt. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass Kursgewinne oft unregelmäßig auftreten und längere Seitwärtsphasen keine laufenden Erträge liefern. Bleibt der Kurs über längere Zeit stabil oder fällt leicht, entsteht oft das Gefühl, dass „nichts passiert“. Kapital ist gebunden, aber es fließt kein regelmäßiger Ertrag.
- Genau an diesem Punkt setzen Strategien an, die nicht allein auf steigende Kurse angewiesen sind. Covered Call und Poor Man’s Covered Call nutzen diese Zeit aktiv. Beide Strategien beruhen auf der Idee, dass man bereits für die Bereitschaft zu verkaufen bezahlt werden kann. Man verzichtet bewusst auf einen Teil möglicher Kursgewinne und erhält dafür laufende Einnahmen. Dieser Tausch ist kein Nachteil, sondern eine bewusste Entscheidung zugunsten von Planbarkeit.
- Covered Call und Poor Man’s Covered Call verfolgen genau diesen Ansatz. Beide Strategien zielen darauf ab, regelmäßige Einnahmen zu erzielen, während man investiert bleibt. Es geht nicht darum, den Markt zu schlagen oder schnelle Gewinne zu erzielen, sondern darum, strukturierte und wiederholbare Prozesse zu nutzen. Der Fokus liegt auf Klarheit, Planbarkeit und langfristiger Umsetzbarkeit. Die Strategie ist nicht darauf ausgelegt, den maximal möglichen Gewinn zu erzielen, sondern ein regelmäßiges Einkommen zu generieren.
Die Grundidee hinter beiden Strategien
Wer bereit ist, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu verkaufen, kann diese Bereitschaft anbieten. Für dieses Angebot erhält man Geld – unabhängig davon, ob der Verkauf später tatsächlich stattfindet. Im Optionshandel wird dieses Kaufrecht Call-Option genannt. Der Begriff ist technisch, das Prinzip dahinter jedoch einfach: Man verkauft ein zeitlich begrenztes Recht und erhält dafür eine Prämie. Diese Prämie gehört dem Verkäufer sofort. Beide Strategien basieren auf diesem Mechanismus.
Was in der Praxis Woche für Woche passiert
Bleibt der Aktienkurs unter dem festgelegten Verkaufspreis, verfällt das Kaufrecht wertlos. Die Aktien bleiben im Depot und die vereinnahmte Prämie gehört vollständig dem Anleger. In der darauffolgenden Woche kann derselbe Prozess erneut durchgeführt werden. Steigt der Kurs über den festgelegten Preis, werden die Aktien verkauft. Auch in diesem Fall bleibt die Prämie erhalten. Der Unterschied liegt lediglich darin, ob man die Aktien weiter hält oder mit Gewinn verkauft. Überraschungen gibt es nicht – nur vorher bekannte Ergebnisse.
Warum diese Strategie ruhig, planbar und gut durchzuhalten ist
Ein zentrales Element der Strategie ist ihre mentale Umsetzbarkeit:
- Es gibt feste Regeln, feste Abläufe und feste Zeitpunkte
- So werden Emotionale Entscheidungen werden bewusst vermieden
- Der zeitliche Aufwand ist gering und gut planbar
Der Poor Man’s Covered Call
Die Grundidee des Poor Man’s Covered Call
- Der Poor Man’s Covered Call verfolgt dieselbe Grundidee wie der Covered Call. Der Unterschied liegt nicht im Ziel, sondern im eingesetzten Kapital. Statt Aktien direkt zu kaufen, wird ein langfristiges Kaufrecht genutzt. Dieses Kaufrecht übernimmt die Rolle der Aktie. Dadurch sinkt der Kapitaleinsatz deutlich. Die Logik der Strategie bleibt jedoch vollständig erhalten. Auch hier geht es um regelmäßige Prämieneinnahmen und klare Regeln.
Der Poor Man’s Covered Call Schritt für Schritt erklärt
- Zunächst wird ein langfristiges Kaufrecht auf eine goldene Aktie gekauft. Dieses Kaufrecht bildet die Basis der Position. Anschließend verkauft man regelmäßig kurzfristige Kaufrechte, um Prämien zu vereinnahmen. Der Ablauf folgt denselben Regeln wie beim Covered Call. Auch hier gibt es klare Szenarien und keine Überraschungen. Die Strategie erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit, bleibt jedoch vollständig regelbasiert.
Covered Call vs. Poor Man’s Covered Call – die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Gleich bleiben die Grundidee, der Rhythmus und der Fokus auf Prämien. Unterschiedlich sind der Kapitaleinsatz und die Anzahl der Stellschrauben. Beim Poor Man’s Covered Call reagieren mehrere Komponenten gleichzeitig. Das erfordert Verständnis, aber keine Hektik.
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Gemeinsamkeiten in Logik und Aufbau
Beide Strategien basieren auf derselben Logik. Beide zielen auf regelmäßige Einnahmen ab. Beide nutzen feste Regeln statt Bauchgefühl. Und beide sind langfristig ausgelegt. Diese Gemeinsamkeiten sind entscheidender als die Unterschiede!
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Unterschiede im Aufbau
Beim Covered Call besteht die Position aus Aktien und einem Kaufrecht. Beim Poor Man’s Covered Call hingegen besteht sie aus einem langfristigen Kaufrecht und einem Kaufrecht. Die Struktur ist unterschiedlich – die Denkweise identisch.
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Unterschiede beim Kapitaleinsatz
Der Covered Call erfordert den Kauf von Aktien und damit mehr Kapital. Der Poor Man’s Covered Call benötigt deutlich weniger Kapital. Dadurch wird der Einstieg erleichtert und das Kapital effizienter genutzt.
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Unterschiede bei Schwankungen und Anpassungen
Beim Poor Man’s Covered Call wirken mehrere Einflussfaktoren gleichzeitig. Das kann zu stärkeren Schwankungen führen. Diese Schwankungen sind erklärbar und regelbasiert. Mit klaren Anpassungen bleiben sie kontrollierbar.
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Gemeinsamkeiten in Zeitaufwand und Umsetzbarkeit
Beide Strategien sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie erfordern keine permanente Marktbeobachtung. Feste Zeitpunkte reichen aus, um die Position zu pflegen. Der Aufwand bleibt überschaubar.
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Gemeinsamkeiten in der Zielsetzung
Beide Strategien verfolgen dasselbe Ziel: Sie sollen regelmäßige Prämieneinnahmen erzeugen, unabhängig davon, ob der Markt stark steigt oder seitwärts läuft. Im Mittelpunkt steht nicht der einmalige große Gewinn, sondern ein wiederholbarer, planbarer Cashflow.
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Unternehmer und Autor
Fazit – Zwei Wege, eine klare Grundidee
- Wer maximale Einfachheit sucht, beginnt häufig mit dem Covered Call. Wer Kapital effizienter einsetzen möchte, nutzt den Poor Man’s Covered Call. Beide Wege sind sinnvoll. Entscheidend ist nicht die Strategie, sondern die konsequente Umsetzung. Covered Call und Poor Man’s Covered Call sind keine Gegensätze. Es sind zwei Varianten derselben Idee. Beide setzen auf Struktur, Klarheit und Wiederholbarkeit. Genau das macht sie langfristig nutzbar.
FAQs
Eine Call-Option ist ein zeitlich begrenztes Kaufrecht. Der Käufer zahlt eine Prämie für dieses Recht. Der Verkäufer erhält diese Prämie sofort. Ob das Recht später genutzt wird, ist offen.
Nein, beide Strategien lassen sich auch ohne tiefgehende Vorkenntnisse erlernen. Wichtig ist, das Grundprinzip zu verstehen und nach klaren Regeln vorzugehen. Komplexe Details treten erst im Laufe der Zeit in den Vordergrund. Der Einstieg erfolgt bewusst strukturiert und schrittweise.
Man beginnt mit dem Covered Call, um das Prinzip kennenzulernen. Das Wissen für den Poor Man’s Covered Call wird dann ergänzt.
Er hat mehr Stellschrauben, folgt aber derselben Logik. Mit ausreichendem Verständnis und klaren Regeln bleibt er gut kontrollierbar.
Für den klassischen Covered Call benötigt man ausreichend Kapital, um 100 Aktien eines Unternehmens zu kaufen. Die genaue Höhe hängt vom Aktienpreis ab. Der Poor Man’s Covered Call ermöglicht einen Einstieg mit deutlich weniger Kapital, da keine Aktien gekauft werden müssen. Beide Strategien lassen sich so an unterschiedliche finanzielle Ausgangssituationen anpassen.
Fällt der Kurs, bleibt die vereinnahmte Prämie in jedem Fall erhalten. Beim Covered Call entspricht das Risiko grundsätzlich dem Halten der Aktie, wird jedoch durch die Prämien leicht abgefedert. Beim Poor Man’s Covered Call reagiert die Position ebenfalls auf Kursbewegungen, folgt aber klaren Anpassungsregeln. Kursrückgänge gehören zum Szenario und sind eingeplant.
Viele Anleger nutzen diese Strategien genau aus diesem Grund. Die Prämien entstehen unabhängig von Kursgewinnen. Wichtig ist die konsequente Anwendung der Regeln.
Die Prämie ist der Preis für das Kaufrecht. Sie entsteht aus Zeitwert und Wahrscheinlichkeit. Je unwahrscheinlicher der spätere Kauf ist, desto geringer fällt die Prämie aus.
Nein. Beide Strategien sind so aufgebaut, dass sie mit festen Zeitpunkten funktionieren. Permanente Beobachtung ist nicht notwendig. Das reduziert Stress und emotionale Entscheidungen.
Beide Strategien sind ausdrücklich auf langfristige Anwendung ausgelegt. Sie basieren auf Wiederholbarkeit, klaren Regeln und einem ruhigen Vorgehen. Es geht nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um einen kontinuierlichen Prozess. Genau diese Langfristigkeit macht sie für viele Anleger attraktiv.
Der Zeitaufwand ist überschaubar und gut planbar. In der Regel reicht ein fester Zeitpunkt pro Woche aus, um die Position zu überprüfen und gegebenenfalls neue Optionen zu verkaufen. Viele Anwender benötigen dafür nur wenige Minuten. Ständige Marktbeobachtung ist nicht erforderlich.