Wie du step by step in den Aktienhandel einsteigst

Aktien kaufen für Anfänger


Als Einsteiger erfolgreich am Aktienmarkt handeln – das klingt kompliziert und riskant. Doch mit dem nötigen Wissen und einer guten Strategie kannst du langfristig ein Vermögen aufbauen und so Schritt für Schritt dem Ziel der finanziellen Freiheit näher kommen.
In diesem kurzen Leitfaden erfährst du das Wichtigste zum Einstieg in den Aktienmarkt:
Wie du step by step in den Aktienhandel einsteigst
Aktien kaufen für Anfänger

Warum sich der Einstieg in den Aktienhandel lohnt

Banken vergeben immer niedrigere Zinsen, wir sind tagtäglich mit steigender Inflation konfrontiert, der Rentenvertrag geht nicht mehr auf – kurz gesagt, es wird nicht leichter, den Lebensstandard aufrechtzuerhalten und gleichzeitig fürs Alter vorzusorgen – ganz zu schweigen von dem Traum eines Tages finanziell unabhängig zu sein.

Der Aktienhandel kann hierbei ein dienliches Instrument sein. Und das Beste daran ist, dass wirklich jeder lernen kann, Aktien zu kaufen und mit ihnen zu handeln.

Aktien kaufen für Anfänger

Was sind eigentlich Aktien und wie bringen sie
Geld ein?

Ein gemaltes Bild von einem Bullen und einem Bären als Zeichentrickfiguren, die sich über einen Haufen rot verpackter Geschenke freuen. Sie reißen die Arme in die Luft und jubeln.

Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen – idealerweise an welchen, an die du glaubst. 

Durch den Kauf einer Aktie gehört dir also ein winziger Bruchteil eines Unternehmens, bzw. je nachdem wie viele Aktien du kaufst, auch mehr als nur ein Bruchteil.

Nach dem Kauf der Aktie gibt es mehrere Möglichkeiten, unter anderem die folgenden zwei, Gewinne zu erzielen – die sogenannten Renditen. Eine Rendite gibt, zumeist in Prozent, an, wie viel Gewinn die Aktie im Verhältnis zum Kaufpreis gemacht hat:

Kursgewinne →  Der Wert deiner Aktie steigt und du kannst sie zu einem höheren Preis verkaufen, als du sie gekauft hast.

Dividenden → Das Unternehmen ist so erfolgreich, dass es eine Gewinnbeteiligung an seine Aktionäre (das sind alle, die Aktien des Unternehmens besitzen) auszahlt.

Aktien kaufen für Anfänger

Welche Aktientypen gibt es?

Die folgenden drei Arten von Aktien sind die gängigen Klassiker:

Du kaufst ein kleines Stück von einem echten Unternehmen, bzw. Anteile an diesem. Herzlichen Glückwunsch – du bist nun quasi ein Mini-Miteigentümer!

Vorteil: Steigt der Wert deiner Aktie, kannst du daran mitverdienen. Manche Unternehmen schütten außerdem jedes Jahr eine Dividende aus – nur für das Halten der Aktie.

Nachteil: Die Aktie kann ebenso an Wert verlieren und du machst Verluste (oder verlierst sogar das gesamte eingesetzte Kapital).

Aktienfonds sind gesammeltes Kapital von Anlegern, das in verschiedene Aktien investiert, bzw. auf verschiedene Anlagen verteilt wird. Die einfachste Form von Aktienfonds sind ETFs (Exchange Traded Funds) – also Fonds, die wie normale Einzelaktien an der Börse gehandelt werden. 

Vorteil: Mit einem Aktienfonds/ETF bist du sofort in sehr vielen Unternehmen gleichzeitig investiert.

Nachteil: Du erhältst als Gewinn „nur“ die Durchschnittsrendite des Marktes.

Aktienoptionen sind – vereinfacht gesagt – ein Vertrag, mit dem du das Recht kaufst (aber nicht die Pflicht), eine Aktie zu einem festen Preis innerhalb einer bestimmten Zeit zu kaufen oder zu verkaufen. 

Vorteil: Du kannst schon mit verhältnismäßig wenig Einsatz gute Gewinne machen, weil der Hebel deine Rendite vervielfacht. Du zahlst den kleinen Preis für das Recht und bekommst die ganze Kursbewegung mit. 

Nachteil: Achtung! Optionen sind komplex – ohne eine klare Strategie läufst du Gefahr, das gesamte eingesetzte Geld zu verlieren.

Aktien kaufen für Anfänger

Aktienkauf Schritt für Schritt erklärt

Es gibt ein paar Vorgehensweisen, die du kennen solltest, um beim Handel mit Aktien kompetent zu agieren. Im Folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie man eine Aktie kauft.

Aktienkauf Schritt für Schritt erklärt

2. Die für dich richtige Aktie auswählen

Welche Aktien sind für dich die richtigen – die „goldenen“ Aktien? Bei der Wahl der geeigneten Aktien, bzw. Unternehmen, achtest du idealerweise auf ganz bestimmte Kriterien:

Ein gemaltes Bild von einem Bullen und einem Bären als Zeichentrickfiguren, die gemeinsam eine Checkliste abhaken. Der Bär hält einen roten Stift und der Bulle die Check-Liste.

Diese Punkte sind wichtiger als eine Chartanalyse oder die Meinung von „Analysten“, die selber immer nur ihre eigene Meinung vertreten und mit Zahlen untermauern. Dabei können sie natürlich richtig liegen, aber es gibt in der Regel immer auch genauso viele weitere Analysten, die eine andere Meinung haben.

Aktienkauf Schritt für Schritt erklärt

3. Ordertypen verstehen – der erste Aktienkauf

Beim Handeln mit Aktien gibt es drei verschiedene Ordertypen, die je nach Ziel und Marktsituation eingesetzt werden: Market-, Limit- und Stop-Order.

Market-Order

Dies ist die einfachste Form, quasi die Basis-Order. Du gibst sie ein und sie wird sofort ausgeführt – zum aktuellen Marktpreis der Verkäufer. Doch Obacht! Bei einer Market-Order können Verkäufer der Aktie sehen, dass du kein Limit gesetzt hast und dir die Aktie unter Umständen viel zu teuer verkaufen. Es gibt keine vorab eingestellte Preisgrenze, wie bei Limit- oder Stop-Orders. Diese Ordertypen werden nach ihrer entsprechenden Einstellung durch dich wie eine Preisautomatik automatisch ausgeführt.

Limit-Order

Bei der Limit-Order bestimmst du einen konkreten Festpreis, zu dem du die Aktie kaufen, oder später verkaufen, willst. Möchtest du z. B. für den Kauf einer Aktie „nur“ 100 € ausgeben, wird sie vom System für dich nur gekauft, wenn ein Verkäufer am Markt bereit ist, sie dir für den Preis von 100 € zu verkaufen. Sie wird also erst ausgeführt, wenn der Markt passend für dich ist, z. B. wenn du günstig kaufen oder teuer verkaufen willst. Ziel: Den besten Preis sichern, egal, ob Kauf oder Verkauf der Aktie. Beispiele: → Kauf-Limit-Order: „Ich kaufe die Aktie nur, wenn sie mir für 100 € oder weniger verkauft wird.“ → Verkaufs-Limit-Order: „Ich verkaufe meine Aktie nur, wenn sie auf mind. 100 € steigt."

Stop-Order

Die Stop-Order wird automatisch aktiv, sobald der Preis den du bestimmt hast, erreicht ist. Wenn der Preis einer Aktie also unter oder über einen bestimmten Wert fällt oder steigt, wird die Order automatisch ausgeführt. Der Unterschied zur Limit-Order ist die Intention. Bei der Stop-Order möchtest du Verluste begrenzen. Beispiele: → Verkaufs-Stop-Order: „Ich verkaufe meine Aktie, sobald sie unter den Marktwert von 100 € fällt." Ziel: Verluststopp. → Kauf-Stop-Order: „Ich will mehr Aktien kaufen, sobald meine Aktie im Wert über 100 € steigt." Ziel ist hierbei, dem Markttrend zu folgen. Achtung! Eine Stop-Order schützt dich nicht davor, hohe Verluste zu haben und kann sehr riskant sein. Kommt es beispielsweise über Nacht zu einer sprunghaften und extremen Kursbewegung, wobei der Kurs beispielsweise stark fällt, dann liegt der Preis möglicherweise weit unter deinem gewählten Stop-Preis und die Order wird viel zu niedrig ausgeführt.

Aktienkauf Schritt für Schritt erklärt

4. Du hast deine erste Aktie gekauft: Was passiert anschließend?

Du hast Einzelaktien gekauft
Nach dem Kauf bist du Eigentümer von Anteilen am Unternehmen (herzlichen Glückwunsch!) und somit Miteigentümer an einem echten Börsenunternehmen. Der Kurs schwankt, basierend auf Marktentwicklungen, täglich und hängt von Unternehmensnachrichten und Wirtschaftsfaktoren ab. Du erhältst ggf. eine Dividende (Gewinnausschüttung), die je Quartal oder jährlich gezahlt wird. Verfolge die Zahlen des Unternehmens mit: Lies die Quartalsberichte, verfolge News und analysiere Kennzahlen wie z. B. das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). Nächste Schritte: Plane einen Verkauf, wenn dein Zielkurs erreicht ist. Denke dabei an Steuern auf Gewinne und Depotgebühren!
Du hast Aktienfonds/ETFs gekauft

Nach dem Kauf gehören dir Anteile am Fonds und die Wertentwicklung hängt von der Performance des gesamten Portfolios ab:  Dein Geld ist jetzt automatisch in ganz viele verschiedenen Aktien investiert (manchmal hunderte auf einmal). Der Wert deines Fonds steigt, wenn es den Unternehmen insgesamt gut geht (das nennt man Bullenmarkt) und der Wert sinkt, wenn es den Unternehmen schlechter geht (Bärenmarkt). Du schaust ab und zu in deiner Depot-App nach, wie es läuft. Die meisten lassen das Geld jahrelang drin und freuen sich, wenn es langsam, aber stetig wächst. Du überwachst auch regelmäßig die Fondsgebühren und deine jährliche Rendite und Dividenden (diese werden oft automatisch verbucht). Um von Marktentwicklungen zu profitieren, hältst du die Fonds möglichst lange. Verkaufe nur Anteile, wenn du Liquidität brauchst, und achte auf die anfallenden Steuern (z. B. in Deutschland die Abgeltungsteuer).

Du hast Aktienoptionen gekauft

Mit dem Kauf hast du ein Optionsrecht erworben, das dir das Recht (nicht die Pflicht) gibt, eine Aktie zu einem festgelegten Preis (Strike-Peis) zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option) bis zu einem Verfallsdatum. Der Wert der Option hängt von der Aktienkursentwicklung, Volatilität und Restlaufzeit ab. Optionen können gehebelt sein, was höhere Gewinne, aber auch totale Verluste ermöglicht. Überwache den Theta-Wert (Zeitverfall) und den Aktienkurs. Entscheide rechtzeitig, ob du die Option ausübst, gewinnbringend verkaufst oder verfallen lässt. Achtung! Optionen sind komplex und du benötigst unbedingt eine klare Strategie!

Aktien kaufen für Anfänger

Was ist ein Aktienkurs?

Aktien kaufen für Anfänger

Bulle und Bär an der Börse – was bedeuten die Symbole für den Aktienmarkt?

Die beiden Tiere stehen an der Börse für die jeweiligen Marktbewegungen und die dazugehörigen Stimmungen und Emotionen der Marktteilnehmer.

Ein gemaltes Bild von einem Bullen und einem Bären als Zeichentrickfiguren. Der Bulle hält einen großen Sack Geld, währen der Bulle nur einen ganz kleinen Sack voller Dollar trägt. Der Bär hat ein großes Fragezeichen über dem Kopf.

Bullenmarkt

Der Bulle symbolisiert dabei den optimistischen Aufwärtstrend: Die Kurse steigen und die Anleger sind voller Elan und positiv gestimmt, da ihre Aktien an Wert gewinnen. Doch warum heißt es eigentlich Bullenmarkt? Wenn ein Bulle angreift, bewegt er seinen Kopf von unten nach oben – eine Kurve wie die Aufwärtsbewegung an der Börse.

Bärenmarkt

Unter einem Bärenmarkt versteht man hingegen, dass die Kurse fallen und die Aktionäre nervös werden und versuchen Verluste so gering wie möglich zu halten, da ihre Aktien im Wert fallen. Der Bärenmarkt hat seinen Namen von den großen Braunbären, die sich auf ihre Hinterbeine stellen, wenn sie angreifen und sich von oben mit ihren schweren Tatzen auf ihre Opfer herabfallen lassen – wie Aktienkurse, die in diesen Marktphasen meistens zügig fallen.

Doch anstatt nach negativen Emotionen wie Angst und Gier zu agieren, kannst du beide Trends – den Bullen (aufwärts) und den Bären (abwärts) – zu deinem Vorteil nutzen. Zum Bullenmarkt kannst du deine Aktie teurer weiterverkaufen als du sie eingekauft hast und erzielst so eine gute Rendite (den Kursgewinn) und zum Bärenmarkt wieder günstig einsteigen und kaufen, denn deine Lieblingsaktie ist jetzt im Sonderangebot.

Damit das zuverlässig funktioniert, brauchst du eine etablierte und möglichst sichere Strategie. Ohne Strategie ist man ein Spielball seiner Emotionen. Wenn du eine solche etablierte und möglichst sichere Strategie kennenlernen möchtest, lies doch einfach mein Buch „Die Kunst des Optionshandels“.

Aktien kaufen für Anfänger

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehlern, die Einsteiger am Aktienmarkt machen, gehen zumeist die genannten Emotionen Angst und Gier voraus. Um nicht ausschließlich aus diesen Emotionen heraus zu handeln, ist es hilfreich, eine klare Strategie zu haben und diese strikt zu befolgen – komme was wolle. 

Hierzu gehört auch, dass du kein Geld investierst, auf das du dringend angewiesen bist. Lege nur Geld in Aktien an, das du entbehren kannst, denn der Aktienmarkt unterliegt Schwankungen, die nicht immer kalkulierbar sind.

In meinen Seminaren lernst du, wie du eine klare Strategie tradest und somit Fehler vermeidest.

Aktien kaufen für Anfänger

Wie du mit System und Strategie in Aktien investierst

Die Covered Call Strategie ist eine Möglichkeit, um das Risiko beim Trading zu minimieren. In meinem Buch „Die Kunst des Optionshandels“ wird sie dir anregend und leicht verständlich vorgestellt.

In meinen Live-Seminaren lernst du nicht nur, wie du Aktien kaufst, sondern auch, wie man sie strategisch einsetzt, um mit minimiertem Risiko regelmäßige Erträge zu erzielen. Im Seminar zur Covered Call Strategie beispielsweise, lernen Teilnehmende, diese Grundlagen praktisch anzuwenden – und zusätzlich eine Strategie zu traden, mit der sich das Risiko gezielt minimieren lässt.

Beginne jetzt

Dein nächster Schritt – lerne den Aktienhandel mit System: Die Covered Call Strategie

Wer die Grundlagen verstanden hat, kann mit einer gezielten Strategie Risiken minimieren.

Google Rezensionen

Stimmen von Teilnehmern

Aktien kaufen für Anfänger

FAQs

Was sind eigentlich Aktien?

Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen – idealerweise an welchen, an die du glaubst. Durch den Kauf einer Aktie gehört dir also ein winziger Bruchteil eines Unternehmens, bzw. je nachdem wie viele Aktien du kaufst, auch mehr als nur ein Bruchteil. Nach dem Kauf der Aktie gibt es mehrere Möglichkeiten, Gewinne zu erzielen – die sogenannten Renditen.

Wie fängt man am besten mit Aktien an?
          1. Eröffne dein Depot.
          2. Suche dir eine für dich "goldene" Aktie aus.
          3. Lies in meinem Buch alles zu den Einstiegssignalen und kaufe die Aktie bei einem geeigneten Signal.
          4. Je nachdem, welche Art von Aktien du gekauft hast, bleibst du entsprechend am Ball und verfolgst weiterhin die Unternehmenskennzahlen (Quartalsberichte), bzw. deine Depot-App oder tradest wöchentlich mit Optionen.
Wie viel Geld sollte man als Anfänger in Aktien investieren?

Investiere niemals mehr Geld als du entbehren kannst und investiere keinesfalls Vermögen, auf das du dringend angewiesen bist. Lies dazu am besten in meinem Buch weiter und beachte die Abschnitte zum Thema Sparen. Du wirst u. a. erfahren, dass du das Geld, was du in dein Depot einzahlst, niemals wieder abhebst. Denn dieses Geld ist das Fundament deines Wohlstandes, deine "goldene Gans", die du niemals schlachtest. Das Einzige, was du tun darfst, ist hin und wieder mal eines der von der goldenen Gans liebevoll gelegten goldenen Eier zu nehmen und dir davon etwas zu kaufen.

Kann ich schon mit 100 € Aktien kaufen?

Die meisten goldenen Aktien werden vermutlich mehr als 100 € pro Aktie kosten. Aber das ist gar nicht schlimm. Bei dem von mir empfohlenen Broker kannst du auch sogenannte „Fractional Shares“ kaufen, also Bruchteile einer Aktie. So kannst du ohne Probleme in deine Lieblingsaktie mit weniger als 100 € einsteigen.

Welche Aktien sollte man am Anfang kaufen?

Investiere in Aktien von Unternehmen, die zu deinen Werten passen und an die du glaubst. Je mehr Informationen du über die Firma, ihre Produkte und Historie hast, desto besser. Der wichtigste Hinweis ist hier: Du kaufst die Zukunft des Unternehmens. Es muss also ein Unternehmen sein, dass in einer Wachstumsbranche tätig ist und dort als Marktführer agiert. Also ein Unternehmen, was die nächsten Jahre weiter wachsen wird. Selbst, wenn du dann mal etwas zu teuer kaufst, wächst es in diese Bewertung hinein. Deswegen ist es mit Abstand das wichtigste Kriterium.

Wie finde ich günstige Broker für den Aktienkauf?

Lies am besten mein Buch und registriere dich anschließend im kostenlosen Mitgliederbereich der arcticbear academy. Dort erkläre ich dir genau, wie du bei dem aus meiner Sicht besten und günstigsten Broker ein Depot eröffnest.​